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Tour20 - Motorradtour Cadore & Karnische Alpen
Tourbeschreibung
Diese Runde ist ein echter Geheimtipp abseits der bekannten Dolomiten-Hotspots. Sie verbindet die stille Bergwelt des Cadore mit den wilden Karnischen Alpen und führt durch kleine Bergdörfer, enge Täler und über aussichtsreiche Pässe. Start und Ziel sind flexibel, empfohlen wird Santo Stefano di Cadore als Ausgangspunkt.
Von dort geht es zunächst auf den Spuren der klassischen Cadore-Dörfer bis Lorenzago di Cadore, bevor die Strecke mit dem Passo della Mauria das erste fahrerische Highlight bereithält. Über Forni di Sotto und den weniger bekannten Sella Corso gelangt man ins Tagliamento-Tal bei Villa Santina. Von hier aus geht es über Ovaro und Comeglians wieder nordwärts Richtung Karnischer Hauptkamm bis Forni Avoltri und schließlich zurück nach Sappada, wo die Runde gemütlich ausklingt.
Die Strecke lebt von ihrer Abwechslung: schmale Bergstraßen wechseln mit flüssigen Passagen, einsame Täler mit charmanten Dörfern und historischen Orten – eine Runde für Fahrer, die das Ursprüngliche lieben.
Sehenswerte Stopps entlang der Strecke
Santo Stefano di Cadore – Ruhiges Alpendorf im Cadore
Das beschauliche Santo Stefano di Cadore ist ein idealer Startpunkt: eingebettet ins Piavetal, umgeben von dichten Wäldern und Dolomitengipfeln. Das Dorf selbst bietet ruhige Gassen und einen kleinen Hauptplatz, der sich für den ersten Espresso oder ein kurzes Frühstück eignet. Wer mag, fährt einen kurzen Abstecher auf die umliegenden Aussichtspunkte, um einen Blick auf die mächtigen Dolomitenwände zu werfen.
Lorenzago di Cadore – Bergidylle mit Geschichte
Lorenzago di Cadore war einst Sommerresidenz mehrerer Päpste und bietet eine spannende Mischung aus alpinem Flair und historischer Architektur. Kleine Kapellen, alte Steinhäuser und die Lage am Rande des Naturparks der Friulanischen Dolomiten machen den Ort zu einem sehenswerten Stopp. Ein kurzer Spaziergang lohnt sich – und wer Hunger hat, findet hier klassische Trattorien mit regionaler Küche.
Passo della Mauria – Kurvenvergnügen mit Aussicht
Der Passo della Mauria (1.298 m) ist eine fahrerische Perle: enge Kehren, flüssige Zwischenstücke und spektakuläre Ausblicke auf die kargen Dolomitengipfel im Süden. Oben angekommen, gibt es eine kleine Rastmöglichkeit – perfekt für einen kurzen Fotostopp, bevor es rasant hinab nach Forni di Sotto geht.
Forni di Sotto & Sella Corso – Abgeschiedene Schönheit
Forni di Sotto ist ein kleines, traditionelles Bergdorf, umgeben von wilder Natur. Die folgende Auffahrt über die Sella Corso ist weniger bekannt, dafür aber besonders reizvoll: schmal, kurvig und kaum befahren – ein echtes Paradies für Motorradfahrer, die Einsamkeit lieben. Hier erlebt man noch das ursprüngliche Bergleben, fernab touristischer Ströme.
Villa Santina – Tor zum Tagliamento-Tal
Villa Santina ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Friaul, bietet aber auch charmante Ecken wie die kleinen Plätze im Zentrum und die Aussicht auf das breite Tagliamento-Tal. Wer tanken oder einkaufen muss, findet hier die nötige Infrastruktur, bevor es wieder hinauf in die Berge geht.
Ovaro & Comeglians – Einstieg in die Karnischen Alpen
Über Ovaro und Comeglians führt die Straße wieder bergauf in Richtung Karnischer Hauptkamm. Die Region ist geprägt von Bergbauernhöfen, schroffen Felswänden und herrlichen Ausblicken. Ein Abstecher auf die kleinen Nebenstraßen lohnt sich – ideal für alle, die gerne versteckte Winkel erkunden.
Forni Avoltri – Am Rand des Karnischen Hauptkamms
Forni Avoltri ist der nördlichste Ort der Region und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Karnischen Alpen. Hier spürt man die Nähe zur österreichischen Grenze – auch kulinarisch: Neben italienischen Klassikern gibt es alpin geprägte Spezialitäten. Ein guter Ort für eine längere Pause oder einen späten Lunch.
Sappada – Alpencharme und entspannter Ausklang
Sappada, bekannt für seine holzverkleideten Häuser und das urige Ambiente, ist ein perfekter Schlusspunkt. Im Zentrum finden sich Cafés, kleine Restaurants und Handwerksläden. Wer den Tag gemütlich ausklingen lassen möchte, gönnt sich hier einen Cappuccino oder ein Stück Strudel, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.
Tipp zum Tourenabschluss
Diese Runde ist perfekt für Fahrer, die wenig befahrene Straßen und echte Bergidylle schätzen. Wer am Ende noch Lust auf mehr hat, kann von Sappada einen Abstecher über den Passo di Monte Croce Comelico Richtung Sexten einplanen – fahrerisch reizvoll und landschaftlich ein krönender Abschluss.