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Tour05 - Dolomiten-Pässetour ab Arabba
Tourbeschreibung
Ausgangspunkt dieser eindrucksvollen Tagestour ist erneut das malerische Bergdorf Arabba – ein Hotspot für Motorradfahrer im Herzen der Dolomiten. Doch diesmal geht es gen Westen, hinein in ein spannendes Wechselspiel aus kargen Pässen, sattgrünen Almen, sagenumwobenen Bergmassiven und dem weiten Blick ins Etschtal. Eine abwechslungsreiche Rundfahrt, die landschaftlich wie fahrerisch tief beeindruckt – ideal für erfahrene Biker mit Sinn für Natur, Geschichte und Mythos.
Sehenswerte Stopps entlang der Strecke
Passo Pordoi – Klassiker mit Charakter
Der Passo Pordoi zählt mit seinen 2.241 Metern nicht nur zu den höchsten Straßenpässen Italiens, sondern auch zu den anspruchsvolleren: Dutzende enge Kehren, wechselnde Fahrbahnbedingungen und reger Ausflugsverkehr in den Sommermonaten verlangen Konzentration und Fahrkönnen. Wer oben ankommt, wird mit einer Aussicht auf das Sellamassiv und die Marmolada belohnt – sowie mit Möglichkeiten zur Einkehr oder gar einer Seilbahnfahrt aufs Pordoijochplateau.
Passo Lavazé – Ruhige Schönheit am Rande der Dolomiten
Mit seinen 1.807 Metern markiert der Lavazépass den westlichen Rand der Dolomiten. Fernab der Touristenströme führt die Strecke durch ruhige Bergdörfer und liebliche Landschaften. Die sanft geschwungene Straße eignet sich perfekt für genussvolles Cruisen. Wer eine Pause einlegen möchte, findet entlang der Route authentische Gasthäuser mit herrlichen Ausblicken auf das Val di Fiemme und die südlichen Dolomiten.
Passo d’Oclini – Geheimtipp für Genießer
Nur acht Kilometer vom Lavazépass entfernt zweigt die Strecke zum wenig bekannten Passo d’Oclini ab. Der schmale Abstecher ist ein echter Geheimtipp: gut ausgebaut, landschaftlich beeindruckend und kaum befahren. Oben angekommen erwartet einen ein friedvolles Hochplateau mit Blick auf das Weißhorn – perfekt für eine aussichtsreiche Pause in einem der urigen Berggasthöfe.
Karerpass & Karersee – Farbenrausch am Rosengarten
Der Karerpass (1.745 m), auch Passo di Costalunga genannt, ist Teil der legendären Großen Dolomitenstraße. Zwischen Bozen und Canazei gelegen, zieht er mit Blick auf die Felsriesen des Rosengartens und Latemars jeden Motorradfahrer in seinen Bann. Besonders lohnenswert ist der Fotostopp am nahegelegenen Karersee – mit seinem türkisblauen Wasser und den spiegelnden Gipfeln ein echtes Postkartenmotiv.
Laurins Rosengarten – Sagenhafte Kulisse
Hier schlägt nicht nur das Herz von Märchenfreunden höher: Der Rosengarten verdankt seinen Namen der Sage um König Laurin, der seinen verzauberten Rosengarten aus Wut über eine verlorene Liebe unsichtbar machte – außer bei Sonnenauf- und -untergang. Wer zur rechten Zeit unterwegs ist, erlebt das Dolomitenmassiv in glutrotem Schein – ein unvergesslicher Moment, besonders für Fotografen und Romantiker.
Nigerpass – Schmale Straße mit großem Panorama
Der 1.690 Meter hohe Nigerpass (Passo Nigra) verläuft unterhalb der markanten Türme des Rosengartens. Die schmale, kurvenreiche Strecke ist fahrerisch reizvoll, vor allem durch ihre maximalen Steigungen von bis zu 24 % kurz vor Tiers. Ideal für eine Pause: die Nigerhütte, wo man sich in einer weiten Kehre stärken und den grandiosen Blick auf den Naturpark Schlern genießen kann. Hier spürt man die stille Kraft der Südtiroler Bergwelt.
Tipp zum Tourenabschluss
Wer nach dieser intensiven Rundfahrt noch Energie hat, sollte die Rückfahrt über das Fassatal oder das Eggental planen – beide Routen bieten landschaftlich großartige Alternativen mit entspannten Abschnitten. Besonders reizvoll ist es, den Tag bei einem Aperitivo auf einer sonnigen Terrasse mit Blick auf den Rosengarten ausklingen zu lassen – im goldenen Licht der Dolomiten-Dämmerung.